Aachen-Kostroma –

Verein zur Förderung der Partnerschaft und Freundschaft e.V.

Kostroma ist eine russische Stadt mit ca. 280.000 Einwohnern. Sie liegt etwa 350 Kilometer nordöstlich von Moskau am Zusammenfluss der Wolga und des Flusses Kostroma und ist eine der ältesten und architektonisch reizvollsten russischen Städte sowie Teil der touristischen Route „Goldener Ring“.

 

 

Die Stadt Kostroma – Kurzporträt

  • Gegründet wurde die Stadt Kostroma am Zusammenfluss der Flüsse Kostroma und Wolga im Jahr 1152. Die Gründung geht auf Jurij Dolgorukij zurück. 1213 wird die Stadt erstmals urkundlich erwähnt.
  • Schon im 16. Jh. war Kostroma eine florierende Handels- und Handwerkerstadt an der oberen Wolga, deren Baumeister und Maler im ganzen Land bekannt waren.
  • Unter Katharina der Großen entstand der Plan des typischen klassizistischen Stadtgrundrisses mit den fächerförmig angeordneten Straßen.
  • Klassizistische Bauten und insbesondere die historischen Handelsreihen prägen heute noch den Stadtkern.

Besonderheiten

  • Zar Michail Romanow lebtе bis 1613 im Hypathios-­Kloster.
  • Alexander Solschenizyn leistete seinen Militärdienst im Gebiet Kostroma.
  • Der Schriftsteller Alexander Ostrowski lebtе und arbeitete in Kostroma.
  • Der Regisseur Andrej Tarkowski wuchs in der Nähe der Stadt auf.
  • In Kostroma, auch Hauptstadt der Region Kostroma – ähnlich einem deutschen Bundesland – leben rund 280.000 Menschen.
  • Die Stadt liegt ca. 350 km nordöstlich von Moskau entfernt an der Wolga und gehört zu den 8 Städten des „Goldenen Rings“ um Moskau.
  • Von Moskau aus erreicht man die Stadt nach etwa 5 Stunden Autofahrt auf gut ausgebauten Straßen, aber auch mit dem Schiff, dem Bus und dem Zug.

Sehenswürdigkeiten

  • Hypathios-Kloster (16.-17. Jh., gegründet 13. Jh.)
  • Kathedrale zu Christi Erscheinen (Mitte 16. Jh.)
  • Auferstehungskirche im Walde (17. Jh.)
  • Klassizistischer Stadtgrundriss (18. Jh.)
  • Historische Handelsreihen (18. Jh.)
  • Romanow-Palast (17. Jh.)
  • Freilichtmuseum für dörfliche Holzarchitektur

Bildung

Anzahl der Studierenden insgesamt ca. 21.000

Wirtschaft

  • Textilindustrie (insbesondere Leinen)
  • Metallverarbeitung, Maschinenbau
  • Holzindustrie
  • Schmuckerzeugnisse
  • Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie